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DRK Helferinnen und Helfer im überörtlichen Einsatz

Wegen Überbelegung der Landesaufnahmestelle in Lebach, musste in der vergangenen Woche durch Freiwillige des DRK-Kreisverband Saarlouis, eine Zeltstadt errichtet werden. Beim Betrieb gelangten die örtlichen Kräfte schnell an Kapazitätsgrenzen.


Das Hilfeersuchen durch den Präsident des DRK-Landesverband Michael Burkert fiel beim KV St. Wendel auf fruchtbaren Boden. Seit Mittwoch den 5. August sind Helferinnen und Helfer aus dem Kreis St. Wendel in Lebach im Einsatz. Bis heute waren 31 Rotkreuzler insgesamt 225 Stunden in der Sanitätsstation, die regen Zuspruch hat, bei der Registrierung von Flüchtlingen und bei der Herstellung und Verteilung von Verpflegung beschäftigt.

Der Präsident des DRK Landesverbandes, Burkert, dankte den Ehrenamtlern, die sich um die Flüchtlinge kümmern. In den vergangenen acht Tagen wurden mehr als 600 Flüchtlinge versorgt. Diese Aufgabe wird sich vermutlich noch eine geraume Zeit in Anspruch nehmen.

Neben dieser humanitären Aufgabe waren ehrenamtliche Mitarbeiter beim Opernkonzert Rocco del Schlacko im Einsatz. Der Einsatzauftrag an den Kreisverband St. Wendel und des Ortsverein Illingen lautet hier, Aufbau und Betrieb von einer Sanitätsstation, sowie das Entsenden von Fußstreifen.

Von Donnerstag 9:00 Uhr bis Sonntag 13:00 Uhr teilten sich 41 Helfer die genannten Aufgaben. Zu bemerken ist hier die hohe Ausbildungsqualität. Zum Einsatz kamen Rettungsassistenten, Sanitäter sowie Rettungssanitäter.


Beim Festival Rocco del Schlacko auf den Köllerbacher Sauwasen haben drei Tage lang 25.000 Besucher bei Hitze und Sonnenschein Konzerte ihrer Lieblingsbands gehört und gezeltet. Das DRK zieht eine positive Bilanz des Festivals: Die Sanitätskräfte behandelten in den Sanitätsstationen auf dem Gelände über 1170 Personen. Dabei handelte es sich überwiegend um typische Freizeitverletzungen. Beispiele sind: Schnittwunden beim Zeltaufbau, Umknicken auf unwegsamem Wiesengelände, Zusammenprall beim Tanzen, Stolpern und Stürzen.

70 Personen wurden vom DRK insgesamt zur weiteren Abklärung in Kliniken gebracht, die DRK Ärzte konnten aber die meisten Patienten vor Ort versorgen. Alkohol spielte bei den Notfällen eine untergeordnete Rolle, die Hitze machte die Menschen deutlich vorsichtiger. Auch die Evakuierung am Freitag wegen eines Gewitters lief vorbildlich und ohne Gedränge ab. Einsatzleiter Dirk Schmidt: "Unser Sicherheitskonzept hat in allen Punkten gegriffen".

Bilder: DRK Pressestelle

30. Oktober 2015 18:36 Uhr. Alter: 2 Jahre